FSV Herren holen volle Punktzahl bei Heimspielen
FSV Schwaigern – SG Sindringen/Ernsbach 5:1 (2:1)
Einen souveränen Heimsieg schaffte der FSV bei herrlichem Frühlingswetter gegen die Gäste aus Hohenlohe. Die Partie begann sehr spektakulär, nach zehn Spielminuten waren bereits drei Tore gefallen. Bereits nach fünf Spielminuten war Nico Leihenseder, der im Übrigen ein überragendes Spiel machte, per direktem Freistoß an der Mauer vorbei in die Torwartecke erfolgreich. Gästetorhüter Tobias Kropf ließ sich von dem platzierten Schuss überraschen. Die Gäste waren aber nicht geschockt und erzielten postwendend den Ausgleich nach einem eigentlich harmlosen Freistoß aus dem Halbfeld. FSV-Keeper Louis Ehmann konnte den Ball nicht festhalten und SG-Angreifer Fabio Roth stand goldrichtig und hatte keine Mühe zum 1:1 einzuschieben. Der FSV war aber nicht geschockt und schlug direkt nach dem Anspiel zurück, Norman Hönnige spielte einen Steilpass auf Christian Wacker, zwei SG-Abwehrspieler waren sich nicht einig und der FSV-Angreifer schloss sehr souverän zur 2:1 Führung ab. Danach wurde es etwas ruhiger, der FSV hatte das Spiel im Griff und die SG konnte sich keine nennenswerten Chancen herausspielen. Das dritte Tor für die Gastgeber war dann ein schulmäßiger Kopfball von Maximilian Alban, nachdem ihn Nico Leihenseder per Maßflanke in Anschluss an eine Ecke bedient hatte. Damit war schon eine kleine Vorentscheidung gefallen. Das Spiel endgültig entschieden war dann in Minute 55. Nico Leihensieder traf mit seinem zweiten direkt verwandelten Freistoß zum 4:1. Der Ball flog an Freund und Feind vorbei in die lange Ecke. Danach versuchte die SGSE von ihrer Seite aus Druck zu machen doch der FSV ließ nichts anbrennen, man spielte über die ganze Partie sehr konzentriert und diszipliniert und ließ den Gegner nicht ins Spiel kommen. Mit der letzten Aktion des Spiels erzielte Mika Weinhold sogar noch das 5:1 als er sich im Strafraum energisch durchsetzte. Unmittelbar danach pfiff der sehr gute leitende Unparteiische Jeremias Thürigen aus Leonberg die Partie ab.
Für den FSV spielten:
Louis Ehmann, Philipp Dörr (59. Mika Weinhold), Robin Rataj, Maximilian Alban, Christian Wacker (61. Jannis Herkert), Jonathan Steffl (56. Miguel Artero), Marco Nagel, Nico Leihenseder (76. Fabian Herbrik), Norman Hönnige, Johannes Ebner (75. Daniel Xhani), Dominik Regenspurger.
FSV Schwaigern II – SC Ilsfeld 2:0 (1:0)
In einem extrem umkämpften Abstiegskampfspiel entwickelte sich von Beginn an eine sehr zerfahrene Partie. Der Platz ließ kaum kontrolliertes Kombinationsspiel zu, sodass beide Mannschaften fast ausschließlich mit langen Bällen operierten. Dadurch wurde das Spiel zu einem intensiven Kampf um die ersten und zweiten Bälle. Unsere junge Mannschaft nahm diese Herausforderung jedoch von der ersten Minute an an und warf alles in die Waagschale. Mit großem Einsatz, viel Laufarbeit und starkem Zweikampfverhalten hielt das Team voll dagegen. In der 28. Minute wurde der Aufwand schließlich belohnt: Nach einer weiteren Druckphase brachte Ben-David Pieldner unsere Mannschaft mit dem 1:0 verdient in Führung.
Nach dem Rückstand kam Ilsfeld etwas besser ins Spiel und versuchte mehr Druck aufzubauen. Wirklich gefährlich vor unserem Tor wurde der Gegner jedoch selten, da unsere junge Mannschaft weiterhin leidenschaftlich verteidigte und jeden Zweikampf annahm. Die Entscheidung fiel schließlich durch einen echten Sonntagsschuss: Ben-David Pieldner zog aus rund 25 Metern ab und jagte den Ball unhaltbar zum 2:0 ins Netz. Dieser Treffer sorgte für die Vorentscheidung in einem Spiel, das vor allem von Kampf, Einsatz und Willen geprägt war.
Am Ende stand ein verdienter Sieg für unsere junge Mannschaft, die in diesem wichtigen Abstiegskampfspiel mit großer Leidenschaft und Teamgeist überzeugte.
Für den FSV spielten:
Jonas Bahm, Matthias Schweizer, Jannis Herkert (46. Yannik Echtenacher), Joshua Reichelt (78. Catalin Saptefrati), Stefan Waldenmaier (66. Nico Lämmlen), Ben-David Pieldner, Luca Tommasi (86. Linus Kostal), Mauritz Giesinger (82. Cedric Herkert), Jamie Stehle, Lukas Schmid, Finn Wittmann.

